dolnyslask
Śnieżka – Erarbeitung einer ÖPNV-Konzeption
im Korridor Bautzen - Görlitz – Lubań - Jelenia Góra - Kamienna Góra
zur Tourismusentwicklung in der Euroregion Neiße
zvon

Bearbeitung

 
Ergebnis der Arbeit
Erarbeitung einer ÖPNV-Konzeption im polnischen und deutschen Teil der Euroregion Neiße zur Tourismusentwicklung.
Untersuchungsgebiet
Das Untersuchungsgebiet umfasst einen Korridor, der sich aus folgenden Landkreisen zusammensetzt: Bautzen, Görlitz, zgorzelecki, bolesławiecki, lubański, lwówecki, jeleniogórski, kamiennogórski und kreisfreie Stadt Jelenia Góra. Dies ist ein Teil der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa. Außer den genannten Landkreisen werden auch noch die Verbindungen zu/von wichtigen Städten der Umgebung berücksichtigt, das sind: Zittau, Dresden, Cottbus und Berlin, Bolesławiec, Legnica, Wałbrzych sowie Wrocław.

Untersuchungsumfang
a) Eisenbahnnetz
Als Hauptachse des öffentlichen Verkehrsnetzes im Untersuchungskorridor wird die Eisenbahnverbindung Bautzen - Görlitz/Zgorzelec – Lubań - Jelenia Góra – Wałbrzych betrachtet.

Ergänzt wird diese Strecke durch Querverbindungen: Cottbus – Görlitz – Zittau (DB 220) Zgorzelec – Węgliniec (PKP 278) Węgliniec - Lubań (PKP 279) Zebrzydowa - Jelenia Góra (PKP 283)
und grenzüberschreitende Strecken in die Gebirgsregion auf polnischem Gebiet: Jelenia Góra - Szklarska Poręba - Harrachov (CZ) (PKP 311), Sędzisław - Kamienna Góra – Královec (CZ) (PKP 298).
Ergänzend zum bestehenden Eisenbahnnetz erfolgt in der Untersuchung eine Analyse zur sozial-wirtschaftlichen Begründung der Wiederinbetriebnahme der folgenden gegenwärtig stillgelegten Strecken, die eine hohe Relevanz für den Touristenverkehr haben: Gryfów Śląski – Świeradów Zdrój (PKP 317 und 336) Mysłakowice – Karpacz (PKP 340).

b) Busliniennetz
Im Rahmen dieser Untersuchung werden all diejenigen Busverbindungen einer Analyse unterzogen, die mindestens über das Gebiet von zwei Landkreisen verlaufen.
c) Individualverkehr
Die Untersuchung beinhaltet eine Analyse des Individualverkehrs (Pkw). Auf der Grundlage vorhandener Daten wird die Anzahl der Personen, die täglich einen Pkw nutzen, sowie die Anzahl der Touristen, die mit dem Auto kommen, abgeschätzt. Der Individualverkehr wird daher sowohl als eine Konkurrenz zum öffentlichen Verkehr als auch als ein Element der Reisekette betrachtet. Es geht hier um Überprüfung der Möglichkeiten zur Erhöhung der ÖPNV-Nutzung.

Untersuchungsmethodik
Die Untersuchung wird auf den bestehenden Datengrundlagen - zugängliche strategische Dokumente, Statistikdaten, Raumordnungspläne, Angaben der Netzverwalter sowie Bus- und Eisenbahnverkehrsunternehmen, Ergebnisse der Reisendenfrequenzuntersuchungen und Messungen der Pkw-Verkehrsdichte - basieren. Das gesammelte Material wird einer sorgfältigen Verifizierung und Selektion hinsichtlich der Nutzbarkeit zur Erreichung der Untersuchungsziele, die im Abschlussdokument benannt werden, unterzogen. Auf der Grundlage des gesammelten Materials und der Prognosetrends (demografische, soziale, ökonomische, verkehrliche usw.) in der Region wird eine Konzeption, die mehrere Varianten der ÖPNV-Entwicklung im Untersuchungsgebiet berücksichtigen wird, erstellt. Im Rahmen dieser Konzeption werden Maßnahmenkataloge für die Aufgabenträger, die zur Verbesserung der Kohärenz der öffentlichen Transportsysteme auf beiden Seite der Grenze führen, gesammelt.

Der Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien ist als Aufgabenträger für den SPNV im sächsischen Teil der EURO Region zuständig. Ihm obliegt die Planung und Bestellung von Schienenverkehrsleistungen bei den Eisenbahnunternehmen sowie die Entwicklung der Fahrplanangebote, der Tarife, des Marketings und die Abstimmung des SPNV mit dem Busverkehr in seinem Gebiet.

Das Marschallamt der Wojewodschaft Niederschlesien ist ein Organ der Selbstverwaltung der Wojewodschaft Niederschlesien und führt in dessen Namen die öffentlichen Aufgaben der Wojewodschaft durch, die gesetzlich nicht den Regierungsorganen vorbehalten sind.

Beide Partner stehen in ständigem Erfahrungsaustausch zu operativen und strategischen Fragen des SPNV/ÖPNV, was eine Grundlage für das Projekt „Śnieżka“ darstellt. Beide Seiten der Partnerschaft beabsichtigen, mit diesem gemeinsam zu realisierenden Projekt die fachliche Zusammenarbeit zwischen den Aufgabenträgern in beiden Grenzregionen weiter zu vertiefen. Beide Partner sind mit dem derzeitigen Zustand der grenzüberschreitenden öffentlichen Verkehrsangebote im Untersuchungskorridor unzufrieden, haben klare Vorstellungen über die zu erreichenden Ziele und sehen das Projekt als vorrangig für die weitere wirtschaftliche, verkehrliche und touristische Entwicklung der Region an.


Europäische Union. Europäischer Fonds für
regionale Entwicklung: Investition in Ihre Zukunft / Unia Europejska. Europejski Fundusz Rozwoju Regionalnego: Inwestujemy w waszą przyszłość